Research Papers
Die Österreichische Gesellschaft für Europarecht ist seit 2019 Herausgeberin der ÖGER Research Paper Series. Ziel ist die Veröffentlichung exzellenter Schriften zum Europarecht, die an den Universitäten Wien oder Krems verfasst wurden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Veröffentlichung und Sichtbarmachung der Arbeiten junger Wissenschaftler*innen.
Eine Publikation erfolgt nach erfolgreichem Review „online only“ und „open access“ im Rahmen des Katalogs der Bibliothek der Universität Wien. Die an der Donau-Universität Krems eingereichten Thesen sind über den Bibliothekskatalog der DUK zugänglich.
Voraussetzungen
Voraussetzungen für eine Publikation im Rahmen der ÖGER Research Paper Series sind:
- Thema im Bereich des Europarechts.
- Publikationswürdigkeit i.S. eines eigenständigen relevanten Beitrags zur aktuellen wissenschaftlichen Debatte.
- Bei Studienarbeiten (Master-, Diplom- oder Seminararbeiten etc.): Benotung mit "Sehr gut" oder (bei Arbeiten ohne Benotung) Empfehlung der/des Betreuerin/Betreuers.
- Bezug zur ÖGER: Empfehlung durch ein Mitglied der ÖGER Sprache Deutsch oder Englisch.
- Mindestumfang 55.000 Zeichen (exkl. Deckblatt und Verzeichnisse).
- Einverständniserklärung, Datenschutzerklärung sowie Erklärung über die Beachtung der Regeln der Universität Wien zur Sicherung guter wissenschaftlichen Praxis seitens der/des Autorin/Autors.
Publikationsvorschläge müssen über ein Mitglied der ÖGER an den Managing Editor der ÖGER Research Paper Series herangetragen werden.
Nach Einreichung der Arbeit wird diese durch mindestens ein Mitglied des Vorstandes oder Präsidialrates der ÖGER geprüft. Anschließend werden Arbeit und Gutachten des Reviewers im Board of Editors unter Leitung von Dr. Maria Sturm diskutiert und zur Publikation freigegeben.
Managing Editor
Dr. Maria Elisabeth Sturm hat nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München zunächst das Referendariat in München absolviert und dort auch das 2. Staatsexamen abgelegt. 2009 absolvierte sie das LLM-Programm für Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht an der Universität Wien mit Auszeichnung. Seit 2009 leitet sie dieses LLM-Programm auch als Programm-Managerin. Parallel dazu absolvierte sie das Doktoratsstudium Rechtswissenschaften an der Universität Wien, welches sie 2016 ebenfalls mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss.
In ihrer Forschung beschäftigt sich Maria Sturm schwerpunktmäßig mit dem europäischen und internationalen Wirtschaftsrecht einschließlich rechtsvergleichender Aspekte. 2016 ist sie der Österreichischen Gesellschaft für Europarecht beigetreten. 2019 übernahm sie hier die Funktion des Managing Editors der ÖGER Research Paper Series.
Kontakt: oeger.europarcht(at)univie.ac.at
Übersicht Research Papers
Nr. 1/2026: Lisa-Maria Kreuzer, “Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie (EU) 2023/1791 im Rahmen des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) in Deutschland und die Auswirkungen auf die Immobilienbranche, insbesondere auf die Assetklasse Rechenzentren”
Nr. 2/2026: Lena Pfaff, “Greenwashing Risk and EU Regulatory Responses – a legal and policy analysis To what extent does the current EU’s legal framework create legal liability and financial consequences for greenwashing practices?”
Nr. 3/2026: Lisa-Maria Kreuzer, Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Transaktionsprozessen: Europarechtliche Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Potenziale“
Nr. 4/2026: Pelin Ersoy, “Won’t Somebody Please Think of the Children; A Human Rights Analysis of Legislation in Australia and the European Union Relating to Children’s Usage of Social Media”
Nr. 5/2026: Florian Reder-Kacal, “Die Beistandsklausel im Wandel: Art. 42 Abs. 7 EUV unter dem Einfluss der Readiness 2030”
Nr. 1/2025: Enikö Buna, “Die potentiellen Auswirkungen der Pandora Papers auf die Gesetzgebung und Steuerpolitik der Europäischen Union. Überblick und kritische Analyse unter besonderer Berücksichtigung von Briefkastenfirmen und globaler Mindeststeuer”
Nr. 2/2025: Kristina Madunic, "Der Schutzumfang von Beweismitteln insbesondere von Kronzeugenerklärungen und die Auswirkungen auf die österreichische und europäische Kartellrechtsdurchsetzung"
Nr. 3/2025: Laura Polcyn, “Patterns of Dark Pool Regulation: A Comparative Analysis of US, Canadian, and EU Approaches”
Nr. 4/2025: Julia Hoser, “Das Recht auf immateriellen Schadenersatz nach Art. 82 DSGVO”
Nr. 1/2024: Alexander Seyfried, "Zur Rechtmäßigkeit unilateraler Wirtschaftssanktionen der Mitgliedstaaten im Rahmen der GASP am Beispiel Polens"
Nr. 2/2024: Ivan Pinheiro Bodalo, "Anatomy of the protection of strategic companies in the EU"
Nr. 3/2024: Fabiola Carlotta Moosbrugger, "The clarification of the ECJ regarding vertical price-fixing agreements on the basis of recent case law"
Nr. 4/2024: Konstanze Fiona Pawlik, "The role of state liability in creating clean air in Europe - Can the violation of the 'right to clean air' be remedied by EU state liability"
Nr. 5/2024: Jakob Hlavka, "Die EU Russland-Sanktionen 2014-2022 - Überblick, Rechtsgrundlagen, Minsker Protokolle unter besonderer Berücksichtigung der Energiesanktionen"
Nr. 6/2024: Alexander Seyfried, "Künstliche Intelligenz & Online Werbung - eine datenschutzrechtliche Analyse"
Nr. 7/2024: Sophia Maria Plener, “Die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach Art. 8 EU Taxonomie VO”
Nr. 1/2023: Teresa Petru, “Hinweisgeberschutz in der EU: Die Whistleblower-Richtlinie und ihre Umsetzung in Österreich”
Nr. 2/2023: Elena von Eysmondt, "Grenzüberschreitende Formwechsel nach der Umwandlungsrichtlinie 2019/2121/EU und deren Umsetzung in Deutschland"
Nr. 3/2023: Jessica Burns, “Comparison of EU Measures concerning Online Platforms within the Scope of Competition Law and Data Protection Law”
Nr. 1/2022: Dian Boev, “The Impact of the Law and Policy of the European Union on the Bulgarian Natural Gas Sector”
Nr. 2/2022: Drosd, Jonas Oliver, “Die Anleiheoperationen der EU: Über die unionsrechtliche Zulässigkeit von Euro-Bonds und Corona-Bonds”
Nr. 3/2022: Berger, Christian, "Gender Equality im internationalen und europäischen (Wirtschafts-) Recht. Eine Analyse normativer Ziele, Diskurse, Diskriminierungsschutzkonzepte und bereichsspezifischer Regelungen"
Nr. 4/2022: Ülger Sönmez, Aslihan, "Digitalisierung im Europäischen Gesellschaftsrecht"
Nr. 5/2022: Zwitkovits, Sarah, "Die Umsetzung der EU-Richtlinie über den barrierefreien Zugang zu Webseiten und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen am Beispiel Österreichs
Nr. 1/2021: Tibor Sperl, “Der rechtliche Rahmen der Handelsbeziehungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und einem ausgetretenen Staat im Fall eines EU-Austritts ohne Handelsabkommen”
Nr. 2/2021: Tobias Frank, "Die Umsetzung der Mediationsrichtlinie 2008/52/EG mit Schwerpunkt Rechtsvergleich Deutschland und Österreich"
Nr. 3/2021: Daniel Komarek, "Die Rechte von Pauschalreisenden im Verhältnis zu Individualreisenden in der EU"
Nr. 4/2021: Liam Alexander Wülbeck, “Die Zukunft der Betrugsbekämpfung auf europäischer Ebene”
Nr. 1/2020: Matthias Grosinger, "Industrie 4.0 im Maschinen- und Anlagenbau - rechtliche Herausforderungen in der EU im Überblick"
Nr. 2/2020: Verena Pötschner, “Das österreichische Urlaubsrecht im Spiegel des Unionsrechts”
Nr. 3/2020: Johannes Huber, “Die Geoblocking-Verordnung als Instrument des digitalen Binnenmarktes”
Nr. 1/2019: Ingo Schaffernak, “Die Verwendung von Preisalgorithmen unter Beachtung des Europäischen Kartellrechts”
Nr. 2/2019: Andreas Kolm, “Das europäische und österreichische Vergaberecht in Bezug auf die Vertragsvergabe im Sechsten Teil des ASVG mit Fokus auf die soziale Krankenversicherung”
Nr. 3/2019: Simon Alexander Miller, "Gesetzlicher und tariflicher Mindestlohn im Lichte der Art. 8 und 9 Rom I - VO unter Berücksichtigung der Binnenmarktfreiheit"
Nr. 4/2019: Sebastian Albert, "Kollektiver Rechtsschutz - Die aktuellen Möglichkeiten für Verbraucher in Österreich und Deutschland"
Nr.5/2019: Felix Reimann, "Das Aarhus-Übereinkommen und seine Umsetzung in Österreich und Deutschland"
Nr. 6/2019: Anna Kacnik, “Der Gerichtsbegriff und die Stärkung der richterlichen Unabhängigkeit und Unparteilichkeit durch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes”